Heute suchen fast alle Menschen Informationen online – über Google, über Webseiten und über Social Media. Wenn eine Tierarztpraxis dort nicht sichtbar ist, wird sie schnell übersehen. Viele Praxen glauben trotzdem, sie könnten sich diesem Trend entziehen. Das ist ein Fehler, denn Digitalisierung beeinflusst schon jetzt, wie Tierhaltende Praxen auswählen und wie gut Teams neue Mitarbeitende finden. Social Media wird oft als „zusätzliche Arbeit“ gesehen, dabei ist es ein Werkzeug, das hilft, Vertrauen aufzubauen und die eigene Arbeit verständlich zu zeigen. Wer online nicht erklärt, wofür die Praxis steht, überlässt dieses Bild anderen – oder dem Zufall. Auch eine moderne und leicht zu bedienende Webseite ist heute Pflicht, nicht Kür. Eine veraltete Seite wirkt unprofessionell und schreckt eher ab, als dass sie informiert. Social Media liefert nicht nur schöne Fotos, sondern Einblicke in den Alltag, die sonst niemand bekommt. Trotzdem braucht es eine klare Idee und regelmäßige Beiträge, sonst entsteht Chaos statt Vertrauen. Auch für die Personalsuche wird eine moderne Online-Präsenz immer wichtiger – viele Bewerber informieren sich zuerst digital. Es geht also nicht darum, jedem Trend blind zu folgen, sondern digitale Möglichkeiten sinnvoll zu nutzen. Fachliche Qualität bleibt natürlich das Wichtigste, aber sie nützt wenig, wenn man sie online nicht zeigt. Wer meint, keine Zeit für Online-Auftritte zu haben, sollte bedenken, was mangelnde Sichtbarkeit langfristig kostet. Die Digitalisierung wartet nicht – und wer sich ihr verweigert, trifft damit ebenfalls eine Entscheidung, oft keine gute.

Hier zwei Podcasts zum Thema: